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Cider als Wein- und Bieralternative wird immer beliebter in Deutschland

Seit Langem schon ein Dauerbrenner in den deutschen Supermärkten und auch in der Craft Beer Szene und in hippen Bars setzt er sich langsam durch: Der Cider. Was steckt aber hinter dem flüssigen Gold, was unterscheidet ihn vom herkömmlichen Bier und warum ist er für viele als Alternative zum Bier so interessant? Wir beantworten heute alle diese Fragen.

Wie wird Cider hergestellt?

Auch wenn Cider oft als Alternative zum Bier vermarktet wird, ähnelt die Herstellung eher der von Wein. So wie bei der Herstellung von Wein Traubensaft vergoren wird, wird beim Cider Apfelsaft verwendet. Dieser wird in luftdichten Behältnissen wie Fässern unter Druck vergoren, wodurch sich der Fruchtzucker, der in den Äpfeln enthalten ist zum Alkohol umwandelt. Durch den luftdichten Verschluss entsteht die notwendige Kohlensäure, der der Cider den Vergleich zum Bier zu verdanken hat.

weinfässer

Während des Gärungsprozesses wird regelmäßig der Restzuckergehalt gemessen. Ist der gewünschte Wert erreicht, so wird der Vorgang gestoppt. Stoppt man den Prozess nach kürzerer Zeit, bekommt man also mehr Restzucker und einen niedrigeren Alkoholgehalt, was einen lieblichen Cider ergibt, der einen Alkoholgehalt von ca. 4% alc. hat. Stoppt man den Prozess hingegen nach längerer Zeit, so erhält man einen höheren Alkoholgehalt mit weniger Restzucker und damit einen herben Cider mit ca. 6,5% alc. Über die Temperatur können die Gärgeschwindigkeit und damit auch das Endergebnis ebenfalls beeinflusst werden.

Aber nicht nur die Gärungsdauer kann den Geschmack des Endprodukts beeinflussen. Je nachdem ob eine eher süße oder eine eher säuerliche Apfelsorte verwendet wird, wird auch das Ergebnis in eine süße oder säuerliche Richtung gehen. Meistens werden jedoch süße und säuerliche Äpfel gemischt, um ein ausgeglichenes und vielfältiges Geschmackserlebnis zu garantieren. Neben dem klassischen Apfel-Cider gibt es jedoch auch andere Geschmacksvariationen, wie den Birnen-Cider, der durch die Gärung von Birnensaft entsteht oder noch exotischere Sorten. Diese entstehen meistens durch die Zufügung von anderen Früchten zu einer Apfelbasis oder durch die Verfeinerung mit verschiedensten Gewürzen wie Zimt oder Ingwer. Auch die Ergänzung durch Hefe oder Hopfen, um den Gärungsprozess zu beschleunigen kann den Geschmack des Ciders verändern. Da hier meist Aromahopfensorten wie die amerikanischen Sorten Citra, Galaxy oder Mosaic verwendet werden, die ein sehr citrusartiges Aroma haben, ist das Ergebnis so auch ein Cider mit leichtem Citrusgeschmack. Eine Reifung in Whiskey- oder Sherry-Fässern kann ebenfalls zusätzliches Aroma geben.


Wie unterscheidet sich Cider von Cidre und Apfelwein?

Oft wird der Cider mit dem ähnlich benannten Cidre oder auch mit dem verwandten Apfelwein verwechselt. Auch wenn die Unterschiede teilweise nicht sehr groß sind, sind sie durchaus vorhanden und bestellt man im Restaurant einen Cider, so wird man bestimmt ein anderes Getränk erhalten, als wenn man einen Cidre bestellt. Allein die Aussprache der jeweiligen Produktbezeichnungen gibt schon einen guten Hinweis auf das Herkunftsland des entsprechenden Getränks. So kommt der Apfelwein oder auch Apfelschaumwein oder Eppelwoi aus Deutschland, genauer noch meistens aus Hessen oder Schwaben. Der Cidre jedoch stammt ursprünglich aus der Normandie in Frankreich und der Cider aus England oder Irland.

Der größte Unterschied zwischen den Produkten besteht jedoch in der Herstellungsdauer. Der britische Cider wird länger der Gärung überlassen als sein französisches Pendant und hat damit auch einen höheren Alkoholgehalt aufzuweisen. Während der liebliche Cidre doux bei ca. 2% alc. und der herbere Cidre brut bei ca. 4% alc. liegen, weisen der englische und irische Cider zwischen 4 und 8% alc. auf. Um auf diesen erhöhten Alkoholgehalt zu kommen wird während dem Gärungsprozess Zucker hinzugefügt, der wiederum in Alkohol umgewandelt wird.

Den deutschen Apfelwein definiert tatsächlich am meisten seine Herkunft, wobei er mit 5-7% alc. und einem herben Geschmack eher dem britischen Cider ähnelt.


Welche Cider gibt es in Deutschland?

Auch wenn der Cider ursprünglich nicht aus Deutschland stammt ist der Markt dafür in den letzten Jahren auch bei uns stark angestiegen. Ein paar der bekanntesten Marken sollen hier kurz vorgestellt werden.

Vertreten in fast jedem Supermarkt Regal ist wohl der Cider von Somersby. Mit den 4 Sorten Apple, Blackberry, Red Rhubarb und Mango & Lime ist die Marke, die der Carlsberg Group angehört weltweit in 50 verschiedenen Ländern vertreten. Mit einer Gründung in Dänemark im Jahr 2008 ist die Marke noch vergleichsweise jung.

Ebenso bekannt ist der Bulmers Cider, der zur Heineken Group gehört. Gegründet im Jahr 1887 in Hereford, England ist die Marke der offizielle Hoflieferant der britischen Königsfamilie und in den 3 Sorten Original, Pear und Crushed Red Berries & Lime erhältlich.


Wie sind die Nährwerte von Cider?

Ein wichtiger Unterschied zwischen den verschiedenen Produzenten von Cider und vor allem in unserer heutigen gesundheitsbewussten Gesellschaft für sehr viele Konsumenten interessant sind die Nährwerte der verschiedenen Produkte. Während sich Bulmers Cider mit 40 kcal pro 100 ml wohl eher an dem säuerlicheren Ende des Spektrums aufhält, ist Somersby Cider mit 62 kcal pro 100 ml vermutlich eher süßlicher im Geschmack. Bei beiden Angaben wird von der Apfel Variante des Getränks ausgegangen. Diese Vermutung spiegelt sich auch in den Zuckerwerten der beiden Getränke wider. So liegt Bulmers Cider bei nur 3,5 g pro 100 ml, während Somersby Cider stolze 8,1 g auf 100 g aufweisen kann. Über mehrere Marken erfasste Durchschnittswerte sind in folgender Tabelle dargestellt.

Nährwerttabelle (in 100 ml):

Kalorien

43 kcal

Eiweiß

0 g

Fett

0 g

Kohlenhydrate

2,63 g

Ballaststoffe

0 g


Welche Alternativen gibt es für Cider?

Cider gilt vor allem in seinen Herkunftsländern seit langem als beste Alternative zum Bier, ist aber in dieser Stellung nicht unangefochten. In den USA schon seit ein paar Jahren ein riesiger Trend ist der Hard Seltzer und dieser Trend kommt langsam aber sicher auch nach Europa. Aufgrund des ähnlichen Alkoholgehalts wie ein Cider oder ein Bier wird der Hard Seltzer oft mit den beiden verglichen.

Während die Herstellung von Cider und das Brauen von Bier uralte Verfahren sind und sich die Produkte schon seit langem auf dem Markt etabliert haben, ist die Herstellung von Hard Seltzer noch nicht so genau definiert und es gibt sehr viele verschiedene Varianten des Getränks. Im Geschmack ähnelt es eher einer leichten Weinschorle mit einem Hauch von Fruchtgeschmack, der je nach Sorte variiert. Diese Leichtheit kann auch an den Nährwerten des Getränks erkannt werden. Mit 32 kcal und 0 g Zucker pro 100 ml liegen die Werte deutlich unter denen der anderen beiden Getränke und damit kann Hard Seltzer eindeutig als leichtere Alternative gesehen werden.

Fazit

Frau mit SUPERWAVE Flaschen

Wer also gerne neue Dinge ausprobiert oder an einer leichteren Alternative zum manchmal etwas süßen Cider interessiert ist, sollte auf jeden Fall dem Hard Seltzer eine Chance geben. Innerhalb Deutschlands kann man ganz einfach aus unserem Online Shop bestellen und unsere beiden leckeren Sorten Passionfruit und Green Lime probieren.

 

Quellen: